Jahresrückblick 2024

8. Mai 2024 - Kranzniederlegung


Biesenthaler Anzeiger vom 30. April 2024

13. April 2024 - Symbol der Widerstandsfähigkeit: Neue Eiche auf dem Jüdischen Friedhof in Biesenthal gepflanzt

Am vergangenen Samstag, den 13. April 2024, versammelten sich auf Einladung des Heimatvereins Biesenthal zahlreiche Bürger der Stadt Biesenthal und Gäste zu einer festlichen Zeremonie auf dem Jüdischen Friedhof, um eine neue Erinnerungseiche zu pflanzen – als Antwort auf die Zerstörung einer erst im Mai 2023 gepflanzten Eiche und als Symbol der Widerstandsfähigkeit und Hoffnung. Die Zeremonie begann mit einer Ansprache des Bürgermeisters von Biesenthal, Carsten Bruch. „Die Zerstörung der Gedenkeiche Ende Januar war ein Akt der Feindseligkeit“, sagte Carsten Bruch. „Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Heute pflanzen wir eine neue Erinnerungseiche als Zeichen unserer Entschlossenheit.“ Im Anschluss betonte Diana Sandler, Gründerin und Vorsitzende der Jüdischen Gemeinsame im Landkreis Barnim und Antisemitismus-Beauftragte des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinde im Land Brandenburg, dass „die gepflanzte Eiche ein wichtiges Symbol und ein Zeichen unserer gemeinsamen Widerstandsfähigkeit ist.“
Der mutmaßlich antisemitische Vorfall führte seither zu viel Anteilnahme und Solidaritätsbekundungen. Der Vorsitzende des Heimatvereins Biesenthals, Jörg Weprajetzky, dankte in seinem Grußwort daher auch den zahlreichen Spendern: „Wir waren überwältigt von der Unterstützung und die vielen Spendenangebote. Möge diese Eiche sehr lange stehen und uns Hoffnung geben.“
Zu den Anwesenden gehörte auch Gertrud Poppe, Ehrenbürgerin der Stadt Biesenthal und Ehrenmitglied des Heimatvereins Biesenthal.


7. März 2024 - Pflanzung der neuen Traubeneiche auf den Jüdischen Friedhof


Biesenthaler Anzeiger vom 27. Februar 2024


23. Februar - zweiter Workshop für die Mitglieder des Heimatvereins
Er stand unter dem Motto: "Wir dürfen uns neu erfinden! Wie kann die Zukunft des Vereins aussehen unter Berücksichtigung der aktuellen personellen, räumlichen und finanziellen Situation."
Jede Arbeitsgruppe wählte ein Objekt aus der reichhaltigen Sammlung des Vereins aus und bearbeitete die 24 dazu gestellten Fragen. Die anschließende Diskussion war sehr spannend und man einigte sich darauf, dass der Heimatverein ein Sammlungskonzept benötigt um in der Zukunft sinnvoll arbeiten zu können.


Ein schreckliches Ereignis!

klicken um zu vergrößern Barnim-Echo vom 31. Januar 2024

Anlässlich des Gedenktags am 27. Januar 2024 hat der Heimatverein Biesenthal an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Der Vorsitzende Jörg Weprajetzky und das langjährige Ehrenmitglied Gertrud Poppe legten hierzu ein Blumengebinde am Denkmal der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) im Stadtpark nieder. “Unsere Gedanken sind an diesem Tag bei den Millionen Opfern eines ideologischen und mörderischen Rassenwahns, darunter zumeist Juden sowie Sinti und Roma, Behinderte und Kriegsgefangene”, erklärte Jörg Weprajetzky. Der Heimatverein Biesenthal erinnert traditionell am Tag des Gedenkens, der seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag ist.